Geschichte
Der
Ort blickt auf eine lange geschichtliche Entwicklung
zurück.1085
ist die erste urkundliche Namensnennung nachzuweisen; die
Witwe eines Grafen schenkte für das Seelenheil ihres Mannes
dem Domstift in Hildesheim einen Ministerialen mit seinen
Grundstücken in Dungen.
Interessante Steinfunde zeugen
jedoch bereits von Ansiedlungen in der Steinzeit. Die
Entwicklung des Orts ist sehr stark geprägt durch seine
Lage im breiten Innerstetal und der damit verbundenen guten
Verkehrsanbindungen.
Waren es früher die Handwerker,
die auf der Nürnberger Heerstraße, heutigen B243,
einwanderten, so sind es heute Gewerbetreibende, die die
günstige Infrastruktur zur Ansiedlung nutzen. Auch
kreiseigene Betriebe, wie die Feuerwehrtechnische Zentrale
und der Zweckverband Abfallwirtschaft, gehören zu diesen
Neuansiedlungen.
Wohnbaumäßig veränderte sich
Groß Düngen nach dem 2. Weltkrieg sehr stark. Von den
ehemals 20 Bauernhöfen werden noch drei landwirtschaftlich
genutzt, die anderen dienen dem reinen Wohnbedarf. 1972
entstand ein großes Neubaugebiet.
Auch konfessionell brachte der
Krieg und die Nachkriegszeit eine Veränderung mit sich,
Obwohl noch immer insgesamt eine starke Bindung an das
Bistum besteht, leben inzwischen in dem ehemals fast rein
katholischen Dorf ca. 450 evangelische
Einwohner.
Heute gehört Groß Düngen mit
ca. 1200 Einwohnern zu Bad Salzdetfurth. Im Zuge der
Gebietsreform kam der Ort vor 25 Jahren zur Kurstadt.13
Ortsteile bilden die Kurstadt Bad Salzdetfurth mit ca.
15000 Einwohnern